Reisen mit einem Aussie
Reisen mit einem Aussie

Persönliche Seite von PELLE, der nach meiner Wahl SNORRE genannt würde, aber jetzt mein Freund PELLE ist. Das Leben erfordert Kompromisse.

In der 13. Woche. 26.07.2017. Er wird so schnell erwachsen.

Welpen riechen so gut!! Doris hat wohl die richtige Entscheidug bei der Auswahl getroffen. Snorre ist  nicht ängstlich und strahlt Gelassenheit aus. Beim Hochheben pocht sein kleines Herz fleißig und man hat Angst, dass sich unter der äusseren Gelassenheit doch ein wenig Angst breit macht.  Alles ist neu und die Welt wird nie mehr so groß. Bild direkt unten im Vordergrund die tolle Mama Honey. Wir standen vor dem Welpenhaus. Honey kam und wir schauten zusammen über die Barriere  auf die Welpen. Dann sah sie mich an, damit ich Platz zum Reinspringen mache.  So funktioniert die Kommunikation zwischen Mensch und Hund.

 

 

Fast zwei Stunden Anfahrt in die hessische Roehn. Meine Tochter hatte sich Urlaub genommen, damit der Kleine beim Transport nicht zu Schaden kommt. Im Welpenhaus waren nur noch zwei Hunde vorhanden, welche freudig und erregt hochsprangen, da eine Veränderung  in „der Luft lag“.  Das Muttertier war im Bauernhaus, da es ihr erster Wurf war und Doris den Abschied nicht so schwer machen wollte. Wir haben noch in der Stallküche ein langes Gespräch über die Eigenschaften der Rasse, Ernährung und Erziehung geführt. Pelle hatte sich unter dem Tisch eingerollt und harrte der Dinge, die da kommen. Platznehmen auf dem Schoß meiner Tochter im Auto war unproblematisch. Er kuschelte sich ein und nur bei vorbeifahrenden LKW und Rasern zuckte er zusammen. Eine Pinkelpause wollte Pelle schnell abbrechen und in das Auto zurück, da er wohl Angst hatte seine Lebensversicherung zu verlieren. Das Körbchen zuhause erzeugte Angst, er wollte lieber unsere Nähe spüren. Für die erste Nacht war eine Kiste vorgesehen, da ich Pelle so vom Bett aus überwachen konnte und das erste Pipigehen im Garten einleiten wollte, so der Plan. Pelle mag kein Gefängnis und kam immer wieder klagend hoch. In der Kiste war er unregelmäßig und stark am Hecheln. Auch das Wiegen im Arm und ein Nachtlied brachten keine Erleichterung. Eine Träne musste verdrückt werden. Es war die Aufregung und die Schwüle der Nacht. Nun schlafe ich neben seiner „Höhle“ im Schlafzimmer. Die hat er sich selbst ausgesucht und nach dem abendlichen Kuscheln geht er freiwillig dort schlafen. Er braucht wohl unsere Nähe, ist ja noch ein Baby.  

 

Pelle hat uns  hinsichtlich seines Beißverhaltens überrascht, zumal er gezielt die ungeschützte Haut attackiert, falls das Spiel beendet wird. Für Spiele und Kämpfchen Konsequenzen bei Attaken: Andeuten des Schmerzempfindes mit Spielabbruch. Auszeit in der stillen Küche zum Runterkommen. 

 

In der Welpenschule hat er sich wie ein schlauer Aussie verhalten. Erst mal das Umfeld studieren und in Deckung gehen, wenn die wilde Bande vorüberdonnert. Dann wurde Kleinste liebevoll geknechtet und schließlich das Feld von hinten aufgeräumt.

 

Hundeschule. Viel Spass für Hund und Halter.

Wenn die Meute losfetzt, dann kommt schon mal einer "unter die Räder"

Pelles erste Liebe, Coco oder Cocoletta.

Unser Kampfbambi im Einsatz. Lisa und ich sind die Kampfgefährten und Beate die Mama.

Pelle hat seinen eigenen Sitz.  Wichtig, einfach zu entfernen, da es sich um Drehsitze im Camper handelt.  Da kommt noch ein waschbarer grauer Leinenbezug drüber. Pelle kommt dank Gurt mit dem Kopf beim Fahrer nur auf den rechten Oberschenkel.  Ist also sicher.